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Magazin

Erlebnisbericht: Trauma

Während des heftigen Krieges in Syrien flüchtete die Familie von M. nach Deutschland, um nach Schutz zu suchen. M. ist verheiratet und hat vier Kinder. Er hat viele seiner Angehörigen im Krieg verloren. Auf dem Weg nach Deutschland erlebte die Familie zum Teil grausame Momente, als sie beispielsweise tote und ertrunkene Menschen sahen. Ihr ältester Sohn starb auch im Meer. Die drei anderen Kinder haben überlebt. Im Sommer 2015 erreichte die Familie die deutsche Grenze. Sie wurden zuerst in einem Flüchtlingscamp untergebracht.

Ein paar Tage später bemerkte der zuständige Sozialarbeiter im Camp, dass die Familie psychisch massiv von den Ereignissen betroffen war. Der Ehemann war aggressiv, schnell reizbar und zitterte häufig. Sein Verhalten war sprunghaft und unvorhersehbar. Man hatte das Gefühl, dass er die Mitarbeiter als Feinde sah. Und dann versuchte er sich das Leben zu nehmen. Die Bewohner der Unterkunft konnten ihn daran hindern und hielten ihn fest. Sein Nachbar teilte uns mit, dass er jede Nacht Albträume hatte. Er wachte mitten in der Nach häufig schreiend und ängstlich auf.

Bei einem Treffen mit einem vertrauenswürdigen Psychiater, berichtete der zuständige Sozialarbeiter über die Familie. Der Psychiater wollte M. kennenlernen und eine Woche später trat die gesamte Familie mit dem Psychiater in Kontakt. Bei der Diagnose wurde festgestellt, dass der Vater unter einem Trauma- Typ II leidet. Aufgrund der erlittenen Symptome und des oben genannten Suizidversuches wurde M. in einer psychischen Klinik stationär aufgenommen. Ihm wurde ein Traumatherapie-Konzept angeboten und so konnte er erfolgreich behandelt werden.

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