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Magazin

Erlebnisberichte: Reisen mit Rollstuhl

Bevor man mit dem Rollstuhl verreist, gibt es einiges zu beachten. Gibt es eine Reiseassistenz am Flughafen, steht im Flieger ein Bordrollstuhl bereit, ist das Hotelzimmer barrierefrei oder gibt es am Urlaubsort einen barrierefreien Transfer? Hier erzählen Rollstuhlfahrer, was sie bisher auf ihren Reisen erlebt haben.

Reise nach Afrika

Im Sommer 2013 wollte ich als Rollstuhlfahrer nach Afrika verreisen und dort einen erholsamen Urlaub verbringen. Über meinen Freundeskreis bekam ich Empfehlungen, mit einem Reiseveranstalter in Kontakt zu treten, um meine Reise zu buchen. Ein paar Tage später besuchte ich das Reisebüro und erklärte dem Personal mein Anliegen.

Mir wurden einige Urlaubsziele vorgeschlagen. Ich entschied mich für ein afrikanisches Land.  Mein Reiseveranstalter übernahm die Anmeldung sowie die Organisation vom Mobilitäts-Service am Flughafen und einer Begleitperson auf der Reise. Am Tag der Abreise traf ich mich mit meiner Reiseassistenz und wurde vom Bodenpersonal des Flughafens bis zum Flieger begleitet. Bis dahin lief alles reibungslos ab.

Die Flugdauer betrug einige Stunden. Ein schreckliches Ereignis erlebte ich an Bord des Flugzeuges, als ich auf Toilette fahren wollte. Es stand kein Bordrollstuhl zur Verfügung. Außerdem teilte mir das Flugpersonal mit, dass es in diesem Flugzeug keine behindertengerechte Toilette gäbe. Kein wirklich schöner Einstieg in meinen eigentlich entspannt gedachten Urlaub.

Bei der Ankunft empfingen mich zwei erfahrene Männer des lokalen Flughafenpersonals. Sie waren sehr freundlich, hilfsbereit und haben mich bis zum Hoteltransfer begleitet. Nach drei Stunden Fahrt kam ich im Hotel an. Dieses war barrierefrei, sehr geeignet für Menschen mit Beeinträchtigung.

Während der Stadtrundfahrt gab es kaum behindertengerechte Toiletten, schwergängige Stufen und überall waren Hürden für Menschen mit Beeinträchtigung zu meistern. Darauf hatte ich mich zwar bereits vorab eingestellt, dennoch war die Frustration in einigen Momenten groß. Alles in allem dennoch ein sehr gelungener Urlaub.

 

Reise in die USA

Ich bin Rollstuhlfahrer, verheiratet und habe einen Sohn. Im April 2015 wollte ich einen Urlaub mit meiner Familie in den USA verbringen. Meine Frau empfahl mir, ein Reisebüro in der Gemeinde zu kontaktieren und mich über die verschiedenen Angebote beraten zu lassen.

Der Reiseveranstalter informierte mich über ein gutes Reiseangebot nach New York. Das Reiseangebot beinhaltete ein barrierefreies 4-Sterne-Hotel, All-Inklusive sowie einen direkten Flug von Düsseldorf nach New York. Mir wurde ebenso mitgeteilt, dass ich 2 Tage vor der Abreise dem Mobilitäts-Service am Flughafen meine Mobilitätseinschränkung übermitteln soll.

Am Abreisetag wurde ich vom Flughafen-Bodenpersonal bis zum Flugzeug begleitet. Die Flugzeit betrug ca. 8,5 Stunden. An Bord des Flugzeuges stellte mir das Flugpersonal einen Bordrollstuhl zur Verfügung, damit ich bei Bedarf zur Toilette fahren konnte. Dies war ein angenehmer Flug.

Nachdem der Flug überstanden war ging es mit dem Transfer weiter ins Hotel. Das Hotelzimmer war barrierefrei ausgestattet und entsprach genau den Erwartungen.

Einen Tag später besuchte ich New York City mit den öffentlichen Verkehrsmitteln.  Es gab u.a. barrierefreie Taxis, Busse, die über ausfahrbare Rampen verfügten und zahlreiche Geschäfte, die für Rollstuhlfahrer durch Rampen erreichbar waren. Mein persönliches Empfinden während meines Urlaubs war, dass Rollstuhlfahrer sich in New York City sehr frei bewegen können.


Urlaub in Tokio

Mein Name ist Tobias, ich bin Rollstuhlfahrer und habe das Reiseabenteuer Tokio gewagt. Insgesamt 15 Urlaubstage, in denen ich vielfältige Hilfestellungen für Rollstuhlfahrer und Blinde in der japanischen Metropole erleben durfte. 

Neben einem ausgezeichneten und natürlich barrierefreien Hotel war ich überrascht über die Vielzahl an weiteren Hilfsangeboten.

Überall in Tokio gibt es für Rollstuhlfahrer und andere Menschen mit Beeinträchtigung Fahrstühle, barrierefreie Rampen, Behindertentoiletten und Bodenindikatoren z.B. durch spezielle Vorrichtungen in Griffhöhe, wenn man auf die Fußgängerampel wartet.  Ich empfand Tokio als überaus rollstuhlfahrerfreundlich und würde es jederzeit empfehlen.

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